Content

DETAILSUCHE

Zeitraum eingrenzen

von: . .

bis: . .

Sponsor Eon Avacon
  • Fr.
  • 29.10.21
  • 18:00 Uhr
Veranstaltungsbild

Die Weser, unser Fluss - Finissage


Nienburg. Theaterfoyers. Musikalische Finissage der Bilderausstellung

Die Weser - unser Fluss: Finissage mit Kunst und MusikBegegnung mit dem Maler Karl-Heinz KühnkeZur Ausstellung 2021 im Nienburger Theater auf dem Hornwerk"Zum ersten Mal habe ich Karl-Heinz Kühnke während seiner viel beachteten Ausstellung im Jahr 2017 in Nienburgs Theater auf dem Hornwerk kennengelernt. „Die Weser – Facetten eines Flusses“ hatte er sie getitelt. Vom Ursprung der Weser im Zusammenfluss von Fulda und Werra bei Hannoversch-Münden bis zu ihrer Mündung in die Nordsee hat er sie künstlerisch begleitet. Was für eine Mammutaufgabe, die sich der Bremer Maler da gestellt hatte. Ich war beeindruckt und begeistert. Damals schon spukte die Weser in meinem Kopf herum: „Die Weser – unser Fluss“ als großes Projekt zum Thema Mittelweser im Bereich zwischen Minden und Bremen, insbesondere in der Region Nienburg, Hoya und Stolzenau. Getragen von Fakten und Filmen, von Kunst und Musik, hatte ich es damals erst zur Idee entwickelt. Inzwischen ist es, ebenfalls im Theater auf dem Hornwerk, mit großem Erfolg über die Bühne gegangen. Meine Begegnung mit Karl-Heinz Kühnke vor vier Jahren löste bei mir einen intuitiven Gedankenblitz aus: Er ist der Maler, der mit seinen Bildern wie kein anderer für den künstlerischen Aspekt meines Weser-Projekts stehen würde. Und so habe ich ihn spontan gefragt, ob er sich vorstellen könne, dabei zu sein. Obwohl es noch keinerlei Konzeption, keinerlei zeitlichen Rahmen gab, hat er nicht lange überlegt. Er hat „ja“ gesagt, schlicht und einfach: „Ja“. Jetzt also „Die Mittelweser – Orte und Landschaften“. Eigens für diese Ausstellung, vom 10. September bis 30. Oktober 2021 auf dem Hornwerk zu sehen, hat Karl-Heinz Kühnke ganz neue Bilder geschaffen. Beide Seiten der Mittelweser hat er bereist und dabei wahre Schätze entdeckt: Höfe, Gehöfte, Dörfer mit baulichen Besonderheiten, niedersächsische Originale. Unterwegs durch die Jahreszeiten hat er vieles kennengelernt, was er bis dahin noch nicht gekannt hatte. „So spannend“, sagt er, „man sieht Dinge, an denen man früher vorbei gegangen ist.“ Hinter ihm liegt eine arbeitsintensive, aber höchst bereichernde und beglückende Reise an einem Strom, der völlig unaufgeregt seine Bahn durch eine idyllische Landschaft zieht mit liebenswerten großen und kleineren Orten, Städten, Städtchen an seinen Ufern. Die Mittelweser hat sich dem Bremer Künstler geöffnet als eine großartige Landschafts- und Erlebnisader. Seine Bilder nehmen die Menschen unmittelbar hinein in die Schönheit der Weserlandschaft, in ihren Charme, ihre Besonderheiten. Fast zwei Jahre ist er dafür unterwegs gewesen. Und das in einer Zeit, in der insbesondere auch die öffentliche Kunst pandemiebedingt am Boden lag. Fast 70 neue Arbeiten sind entstanden. Eindrucksvoller Beweis, dass die Kunst nicht nur im Verborgenen schlummerte, sondern auch gedieh. In Öl zumeist auf Leinwand gestaltet der Künstler vielfach sehr frei, sehr locker, dann wiederum fast im Fotorealismus. Durch die Jahreszeiten hindurch nimmt er mit konzentriertem Blick aufs Detail die vielfältigen Stimmungen und örtlichen Erscheinungsbilder wahr, spiegelt sie wider in kraftvollen Farben, bewegender Gestaltung im Licht und Schatten der Natur. Sommerlich strahlender Tag und diffuse Dämmerung, erblühender Frühling und November-Tristesse, Regen und Sturm, Sonne und Nebel über Äckern, Wiesen und Weiden, über Dörfern, Brücken, Bauernhäusern: Karl-Heinz Kühnke erzählt mit seinen Bildern Geschichte und Geschichten vom Leben der Menschen am Fluss, mit ihrem Fluss, der Weser, die stetig ihre Bahn zieht, ruhig und fließend, beschaulich und bedrohlich, flimmernd und spiegelnd in steter Veränderung."Tonka Angheloff

Musikalische Umrahmung: Tonka Angheloff (Violine), Michael Merkel (Klavier)

Die ehemalige Harke-Redakteurin mit Schwerpunkt Kultur, heute freie Journalistin, Moderatorin und Musikerin, Tonka Angheloff lebt seit 1984 in ihrer Wahlheimatstadt Nienburg. Die wunderschöne umgebende Landschaft und insbesondere die Weser liegen ihr sehr am Herzen. „Geschätzt von vielen ist ´unser` Fluss“, sagt Tonka Angheloff, „vor allem bei radelnden Touristen, doch bei weitem nicht genug von der eigenen Bevölkerung, wie die Erfahrung zeigt. Oft unterschätzt, nicht tief im Inneren sei verankert, „welchen Schatz wir hier vor unserer Haustür haben, um den uns die Menschen anderer Städte und Orte beneiden“.

Finissage der begleitenden Ausstellung von Weser-Bildern des Bremer Malers und bekennenden Weser-Liebhabers Karl-Heinz Kühnke. Die eigens für das Weserprojekt geschaffene neue Präsentation dieses Künstlers, der bereits in 2017 im Theater ausstellte, wird in den Theaterfoyers gezeigt.

Fotos Weseransichten: Karl-Heinz Kühnke

Eine Kulturveranstaltung der Stadt Nienburg/Weser und Nienburger Kulturwerk mit Unterstützung der Sparkasse Nienburg

Eintritt frei. Es gilt die 2-G-Regel.

Achtung 2-G !! (Stand 19.10.2021)Bei Veranstaltungen des Nienburger Theaters (auch im Giebelsaal) gilt ab sofort grundsätzlich die 2G-Regel. Das bedeutet, dass nur Personen Zutritt haben, die vollständig geimpft oder von Covid-19 genesen sind und dies bei Betreten des Hauses nachweisen können. Ausgenommen von der 2-G-Regelung sind Jugendliche bis einschließlich 18 Jahre (regelmäßige Testung obligatorisch) und Personen, die sich nicht impfen lassen dürfen, mit entsprechendem Nachweis.